Bekanntermaßen ist die Vergangenheit kein besonders guter Indikator für die Zukunft. Doch seit 10 Jahren kennt der Preis für Gold nur eine Richtung: nach oben. Kann man also darauf vertrauen, dass der Preis auch 2011 weiter ansteigen wird? Welche Faktoren sprechen 2011 für eine anhaltende Goldpreishausse? Welche dagegen? In der aktuellen Ausgabe des Ophirum Goldberichts werden wir Faktoren darstellen und analysieren, welche die Kursentwicklung auch in diesem Jahr beeinflussen werden und die jeder Gold- und Edelmetallinteressierte berücksichtigen sollte.
Gefahren für den Goldpreis in 2011
Goldminen und Goldproduzenten sichern sich ihre Erlöse oftmals über mehrere Jahre im Voraus an der Börse durch Absicherungsgeschäfte ab. Indem die Produzenten diese Absicherungsgeschäfte in den letzten Jahren kontinuierlich auflösten, traten sie somit effektiv als Nachfrager am Goldmarkt auf. Aber das „de-hedging“ der Produzenten wird in absehbarer Zeit zu einem Ende kommen. Allerdings wird diese Entwicklung durch die anhaltend hohe Nachfrage aus der Investmentindustrie von Seiten der ETFs und die erhöhte Zentralbanknachfrage kompensiert werden.
Wesentlich relevanter für die Goldpreisentwicklung dürften eventuelle Zinsentscheidungen der US Zentralbank sein. Sollte die Fed sich entscheiden das Zinsniveau langsam wieder anzuheben, wird dies für den Goldpreis einen stärkeren Rücksetzer bedeuten. Aber mit Hinblick auf die nur langsam wieder in Schwung kommende US-Wirtschaft ist dies eher unwahrscheinlich. Frühestens zum Jahresende könnten die Zinsen angehoben werden. Bis dahin sollten die Entscheidungen der Federal Reserve jedoch aufmerksam verfolgt werden, da sie auch den für Goldanleger wichtigen US-Dollar beeinflussen werden.
Ein weiteres Erstarken der US Währung, wie es bereits in den letzten Monaten zu verzeichnen war, würde sich negativ auf den Goldpreis auswirken. Auch wenn die gegenläufige Beziehung von Goldpreis und US-Dollar in der letzten Zeit schwächer wurde, bewegen sich der Goldpreis und der US-Dollar traditionell immer noch in entgegengesetzte Richtungen. Da der Dollar aber immer noch auf recht tönernen Füßen steht, kann auch ein erneuter Kollaps der US-Währung nicht vollkommen ausgeschlossen werden.
Inflation, Staatsschulden, Wachstumsmärkte
Das vergangene Jahr war wortwörtlich „geprägt“ von dem Dröhnen der Geldpressen in den USA und Europa. Durch die gigantischen Not- und Hilfsprogramme der Federal Reserve und der Europäischen Zentralbank wurden Milliarden Dollar und Euro in den Währungskreislauf gepumpt. Zwar werden diese Programme nun auslaufen, doch das bereits gedruckte Geld wird sich früher oder später seinen Weg in die Realwirtschaft bahnen. Die daraus resultierende Inflation, der Hedgefondsmanager John Paulson geht für die USA von einer zweistelligen Inflation für 2011aus, wird sich positiv auf den Goldpreis auswirken.
Nicht nur die drohende Inflation, auch die Finanzkrise der Eurostaaten wird die Preise für Gold maßgeblich beeinflussen. Neben den bereits bekannten Fällen aus Griechenland, Irland, Spanien und Portugal, werden auch Länder, die bisher eher wenig im Fokus standen bei der Refinanzierung Ihrer Defizite in Bedrängnis geraten. Als Beispiele können hier Italien und Belgien genannt werden. Dem Goldpreis wird dies zu gute kommen, da das Edelmetall seine Funktion als sicherer Hafen auch weiterhin beibehalten wird.
Als dritter wesentlicher Einflussfaktor wird China gehandelt. China gilt als größter Wachstumsmarkt was die Nachfrage nach Gold als Anlageprodukt betrifft. Bereits jetzt ist das Reich der Mitte das Land mit der größten Nachfrage. Die Lockerung der Goldhandelsrestriktionen wird sich in diesem Jahr noch deutlicher bemerkbar machen. Die Angst vor möglichen inflationären Tendenzen verstärkt den Bedarf an Absicherung zusätzlich. Durch diese Diversifikationseffekte wird die Nachfrage nach dem Edelmetall nachhaltig ansteigen. Das wird sich auch in dem Kurs für das Edelmetall niederschlagen.
Fazit
Auch wenn nicht automatisch davon auszugehen ist, deutet doch einiges auf ein Anhalten der bisherigen Goldhausse hin. Dabei ist es durchaus möglich, dass der Goldpreis sich dieses Jahr sprunghafter verhält als in den bisherigen Jahren. Kursrücksetzer sollten jedoch als günstige Einstiegspunkte genutzt werden.





Nachdem der US $ und der € “gleichgeschaltet” sind, kann auch,
wenn auch mit etwas Verzögerung in Europa eine zweistellige
Inflation drohen.
Es ist daher unverständlich, daß die Banken noch immer versuchen
den Menschen billiges Geld aus der Tasche zu ziehen, statt die
Menschen darauf vorzubereiten, für eine Inflation vorzusorgen und
Ihnen zu zeigen wie sie an physisches Gold und Silber kommen.
das erinnert stark an das Urteil, daß Lebensversicherungen
legaler Betrug sind. Manchmal hat es den Eindruck, daß auch
Spareinlagen etc. unter die selbe Kategorie fallen.
Wie sonst ist es zu erklären, daß die Menschen bei ~2% Inflation
sich mit ~ 1% Zinsen bei der Bank begnügen, obwohl sie 2010 z.B.mit Gold 29% erzielt hätten. Und das bei hoher Sicherheit,
da es bei Gold keinen Totalverlust geben kann. Außer es wird
gestohlen.
Es ist höchste Zeit, daß die Menschen ih sauer verdientes Geld
endlich in Gold oder Silber anlegen, und die Banken außen vor
lassen.