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	<title>Ophirum News</title>
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		<title>Goldpreis auf der Suche nach Impulsen</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 11:08:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis kann sich nach den deutlichen Kurssteigerungen im bisherigen Jahresverlauf auf hohem Niveau halten. Zum Ende der vergangenen Woche führten die zähen Verhandlungen um griechische Sparmaßnahmen zwar zu Unsicherheiten im Euroraum, welche dem US-Dollar Stärke verliehen. Den Goldpreis belastete &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/goldpreis-auf-der-suche-nach-impulsen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Goldpreis kann sich nach den deutlichen Kurssteigerungen im bisherigen Jahresverlauf auf hohem Niveau halten. Zum Ende der vergangenen Woche führten die zähen Verhandlungen um griechische Sparmaßnahmen zwar zu Unsicherheiten im Euroraum, welche dem US-Dollar Stärke verliehen. Den <strong>Goldpreis </strong>belastete der aufstrebende Greenback hingegen nur gering. So wurde die rasche Aufwärtsbewegung gestoppt. Aktuell sind seitwärts gerichtete Kurse zu beobachten.</p>
<p>Am gestrigen Montag hat es sich auf der politischen Bühne Griechenlands dann wieder etwas beruhigt. Die Abgeordneten stimmten den geforderten <strong>Sparmaßnahmen </strong>zu und beschlossen zugleich auch ein neues Steuersystem. Der Weg für neue <strong>Hilfszahlungen </strong>der Troika aus EU, EZB und IWF ist damit geebnet. <span id="more-1166"></span></p>
<p>Während es innerhalb des Parlaments ruhiger wurde, kochten auf den Straßen Athens die Gemüter über. Die Beschlüsse führten zu heftigen Ausschreitungen und Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die dringend notwendigen <strong>Reformen in Griechenland</strong> werden ganz offensichtlich nicht von der Bevölkerung getragen, weshalb auch für die Zukunft noch schwere Anstrengungen nötig sind einen Staatsbankrott abzuwenden.</p>
<h2><strong>Weitere Ratingagentur nimmt Herabstufungen vor</strong></h2>
<p>Dass die Krise noch lange nicht überstanden ist, macht auch Moody’s mit neuen <strong>Herabstufungen </strong>der Bonität von Eurostaaten deutlich. So fielen der Ratingagentur sechs Euroländer zum Opfer. Für Italien, Portugal, die Slowakei, Slowenien und Malta ging es um eine Stufe nach unten, Spanien verlor sogar zwei Bewertungsstufen. Zudem wurde der Ausblick für Großbritannien und Frankreich auf negativ gesetzt, auch wenn die Bonitätseinschätzung vorerst unberührt bleibt. Als Begründung führt Moody’s Unsicherheit über die Umsetzung von Reformen sowie <strong>schwache Perspektiven für die wirtschaftliche Entwicklung</strong> an.</p>
<p>Die Märkte reagierten jedoch ziemlich gelassen. Grund hierfür ist sicherlich, dass eine Herabstufung erwartet worden ist. Nachdem bereits Standard &amp; Poor’s als auch Fitch im vergangenen Monat die Bonität zahlreicher Eurostaaten schlechter bewerteten, war es keine große Überraschung, dass nun auch Moody’s nachzieht.</p>
<p>Mit besonderem Interesse werden daher die in dieser Woche anstehenden <strong>Anleiheemissionen der betroffenen Staaten Spanien und Italien</strong> beobachtet werden. Anhand der realisierten Zinssätze und der Nachfrage nach Papieren der beiden Länder, lässt sich eine Einschätzung der Märkte zur finanziellen Lage beider Nationen ableiten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Auf den ersten Blick scheint sich die Schuldenkrise etwas zu entspannen. Bei genauerer Betrachtung sind jedoch weiter<strong> zahlreiche ungelöste Probleme</strong> zu erkennen und auch die Nachhaltigkeit der Maßnahmen muss erst noch unter Beweis gestellt werden. Auf Dauer können Reformen nur mit dem Rückhalt der Bevölkerung umgesetzt werden und hier ist sicherlich noch ein massives Umdenken von Nöten.</p>
<p>Solange Unsicherheiten vorherrschen, bleibt <strong>Gold als alternative Geldanlage</strong> gefragt. Auch wenn die Märkte derzeit vermehrt auf Aktien setzen, zieht es private Investoren nach wie vor in Sachwerte. Die Goldimporte Chinas aus Hongkong haben sich so im vergangenen Jahr um das Dreifache auf 428 Tonnen erhöht. Auch <strong>Notenbanken </strong>erkennen die <strong>Sicherheitsfunktion des Goldes</strong> und kaufen 2011 fünfmal so viel Gold wie im Jahr zuvor. Mit 430 Tonnen erreichen die Nettokäufe den höchsten Wert seit 1964.</p>
<p>Darüber hinaus sollte auch die jüngste Entscheidung der CME die Goldpreisentwicklung beflügeln. Aufgrund gesunkener Preisschwankungen werden die Sicherheitsleistungen für den Terminhandel reduziert. Nachdem im Vorjahr mehrere Erhöhungen zu Rücksetzern des Goldkurses geführt haben (<a title="Gesunde Konsolidierung bewegt Anleger zu Zukäufen" href="http://www.ophirum.de/news/goldpreis-gesunde-konsolidierung-bewegt-anleger-zu-zukaufen/" target="_self">Ophirum Goldbericht vom 27.09.2011</a>), ist bei der jetzigen Reduzierung von einer <strong>Unterstützung des Goldpreises</strong> auszugehen.</p>
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		<title>Wird 2012 das Goldjahr schlechthin?</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Feb 2012 08:42:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis setzt den gelungenen Jahresstart 2012 fort und kann weiter mit Kurssteigerungen glänzen. Nachdem das Edelmetall zuvor von Bonitätsherabstufungen zahlreicher Euro-Staaten beflügelt wurde, geben nun fortgesetzte Niedrigzinspolitik und mögliche Geldmengenausweitung zusätzlichen Auftrieb. Zu Wochenbeginn war zwar ein kleiner Rücksetzer &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/wird-2012-das-goldjahr-schlechthin/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Goldpreis setzt den gelungenen Jahresstart 2012 fort und kann weiter mit Kurssteigerungen glänzen. Nachdem das Edelmetall zuvor von Bonitätsherabstufungen zahlreicher Euro-Staaten beflügelt wurde, geben nun fortgesetzte <strong>Niedrigzinspolitik </strong>und mögliche <strong>Geldmengenausweitung </strong>zusätzlichen Auftrieb. Zu Wochenbeginn war zwar ein kleiner Rücksetzer des Goldpreises zu beobachten, dieser liegt jedoch in erster Linie an Gewinnmitnahmen und dem stärkeren US-Dollar. <span id="more-1160"></span></p>
<p>In der Vorwoche kündigte die US-Notenbank FED an, den Leitzins bis mindestens zum Jahresende 2014 auf dem historisch niedrigen Niveau zu belassen. Eine weitere <strong>Lockerung der Geldpolitik</strong> („quantitative easing“) wurde im Zuge dessen zwar nicht bestätigt, QE3 gilt aber durchaus als Option zur Unterstützung einer schwächelnden Wirtschaft.</p>
<p>Mit diesen Aussagen wird klar: Die Realzinsen werden auf lange Zeit niedrig oder gar negativ bleiben – Opportunitätskosten sind daher bei einer Goldanlage zu vernachlässigen. Erwiesenermaßen ein ideales Umfeld für <strong>weiter ansteigende Goldnotierungen</strong>. Die Bereitschaft zu weiteren Anleihekäufen offenbart hierbei zusätzliches Potenzial.</p>
<h2><strong>Kein Einheitskurs in der EU</strong></h2>
<p>In Europa läuft der Rettungsmotor weiterhin nur stockend. Die Lösungen für eine Entlastung Griechenlands über einen <strong>Schuldenschnitt </strong>werden immer wieder neu diskutiert. Einheit sieht anders aus. Zwar brachte der erste EU-Gipfel des Jahres eine vertragliche Festlegung einer Schuldenbremse mit einer strukturellen Neuverschuldung von maximal 0,5% des BIP. Allerdings gab es von Großbritannien und Tschechien keine Unterschrift. Die <strong>Schuldenbremse </strong>tritt daher in rund zwölf Monaten ohne diese Länder in Kraft.</p>
<p>Darüber hinaus fiel auch der Beschluss zum ESM, dem Nachfolger des bisherigen Rettungsfonds ESFS. Der ESM soll ab Juli mit einer Ausstattung von 500 Milliarden Euro für <strong>Stabilität in der Eurozone</strong> sorgen. Ob die halbe Billion hierfür ausreichend ist, soll jedoch bis März nochmals einer Prüfung unterzogen werden.</p>
<p>Auch wenn zahlreiche Frühindikatoren im Januar positive Signale verlauten ließen, machen sich weiterhin <strong>Inflationssorgen </strong>in Europa breit. Die lockere geldpolitische Haltung der EZB ist auf die Peripheriestaaten ausgelegt. Starken Ländern wie Deutschland kann diese mittel- bis langfristig Probleme bereiten.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Der Bedarf nach Sicherheit ist damit anhaltend hoch und Gold bleibt attraktive Alternativwährung. Bundesanleihen mit zehnjähriger Laufzeit sind erneut unter ein Renditeniveau von 1,80% zurückgefallen und können keinen <strong>Inflationsausgleich</strong> gewährleisten. In der Euro-Notierung liegt der Goldpreis aufgrund des Wechselkurseffektes derzeit bereits im Bereich alter <strong>Rekordmarken</strong>, auf Basis des US-Dollar bleibt indes noch Luft nach oben. Das die Rekorde von 1.920 USD je Feinunze noch in diesem Jahr übertroffen werden können, prognostizieren inzwischen zahlreiche Experten, darunter auch die Investmentbanker von Goldman Sachs. Sollte sich die Schuldenkrise erneut verschärfen, sehen wir diese Kurse vielleicht sogar schneller als erwartet.</p>
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		<title>Gold stark ins Jahr gestartet – Gefragte Sicherheit aufgrund Herabstufung vieler Eurostaaten</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 10:43:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis kann seit Jahresbeginn wieder Fahrt aufnehmen und auch die europäische Schuldenkrise ist nach der verlängerten Weihnachtspause wieder zurück im Zentrum des Interesses. In den ersten beiden Januarwochen gelang dem Goldpreis auf Euro-Basis ein Zuwachs von 7,4%. Bereits investierte &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/gold-stark-ins-jahr-gestartet-%e2%80%93-gefragte-sicherheit-aufgrund-herabstufung-vieler-eurostaaten/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Goldpreis </strong>kann seit Jahresbeginn wieder Fahrt aufnehmen und auch die europäische Schuldenkrise ist nach der verlängerten Weihnachtspause wieder zurück im Zentrum des Interesses. In den ersten beiden Januarwochen gelang dem Goldpreis auf Euro-Basis ein Zuwachs von 7,4%.</p>
<p>Bereits investierte Goldkäufer aus der Eurozone profitieren mit ihrer Anlage derzeit nicht nur aufgrund steigender Notierungen des Edelmetalls, sondern auch von einem anhaltenden Erstarken des US-Dollars bzw. der Schwäche des Euros infolge einer sich ausweitenden <strong>Staatsschuldenkrise</strong>. Im gestrigen Nachmittagsfixing lag die Preisfeststellung bei 1.295,08 EUR und damit lediglich rund 5% unter der <strong>Rekordmarke</strong> vom vergangenen September. <span id="more-1157"></span></p>
<h2><strong>Kaum noch Top-Schuldner in Europa</strong></h2>
<p>Für Europa gab es direkt einen Doppelschlag von Seiten der <strong>Ratingagentur Standard &amp; Poor’s</strong>. Am vergangenen Freitag stufte S&amp;P gleich neun europäische Staaten herab. Darunter befand sich mit Frankreich auch die nach Deutschland zweitgrößte Volkswirtschaft der Währungsunion und damit auch der zweitgrößte Garantiegeber für den Europäischen Rettungsfonds (ESFS). Frankreichs Bonität verliert die Topnote AAA und liegt nun eine Bewertungsstufe niedriger bei AA+. Ebenso ereilte es den bisherigen Top-Schuldner Österreich. Zuvor schon nicht mit der Bestnote versehen und um eine Stufe herab ging es für Malta, die Slowakei und Slowenien. Sogar zwei Stufen schwächer beurteilt werden Italien, Spanien, Portugal und Zypern.</p>
<p>Als Begründung für diesen Schritt nennt S&amp;P ungenügende politische Bemühungen der entsprechenden Regierungen zur Lösung der <strong>Schuldenproblematik</strong>. Deutschland behält indes seine Bestnote (AAA) durch S&amp;P, genauso wie Finnland und die Niederlande. Gestern folgte dann der zweite Streich in Form einer Abwertung der Bonität des ESFS. Unter Berücksichtigung der zuvor erfolgten Schritte war dies jedoch nur die logische Konsequenz. Wenn ein Großteil der Mitglieder Bonitätsherabstufungen hinnehmen muss und mit Frankreich der zweitgrößte Kapitalgeber in der Einschätzung seiner Zahlungsfähigkeit Einbußen erleidet, kann auch der gemeinschaftliche Rettungsfonds nicht das Top-Rating behalten. Die <strong>kommende Kreditaufnahme</strong> dürfte sich nun nicht nur für die betroffenen Einzelstaaten, sondern auch für den ESFS erhöhen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Es ist sicherlich davon auszugehen, dass die Herabstufung von Euro-Mitgliedsstaaten erwartet wurde und in den Preisen von Devisen und auch Gold bereits teilweise eingepreist war. Darüber hinaus belassen weitere Ratingagenturen ihre Bonitätseinschätzung unverändert und versichern auch Frankreich vorerst weiter das begehrte „Triple A“. Allerdings kann der Schritt von S&amp;P zum Downgrade von gleich neun Staaten schon überraschend und es zeigt vor allem, dass weitere politische Anstrengungen zur Krisenbewältigung dringend erforderlich sind. Gold als alternative Anlagewährung wird daher weiterhin attraktiv bleiben. Beobachtet werden muss hierbei der <strong>Einfluss von Währungsschwankungen</strong>.</p>
<p>Auch aus dem Nahen Osten kommt Unterstützung für das Edelmetall. Die Querelen mit dem Iran lassen die <strong>geopolitischen Unsicherheiten</strong> in der Region weiter Ansteigen und Kapital in die Krisenwährung Gold fließen. Gold scheint aus diesen Gründen daher auch auf dem aktuellen Niveau noch günstig bewertet und könnte weitere Kurssprünge verzeichnen. Idealerweise teilt man geplante Anlagebeträge in verschiedene Tranchen auf, um so einen attraktiven Durchschnittskurs zu realisieren.</p>
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		<title>Was bringt das neue Jahr für den Goldpreis?</title>
		<link>http://www.ophirum.de/news/was-bringt-das-neue-jahr-fur-den-goldpreis/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 05:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Goldpreis hat 2011 bereits das elfte Jahr in Folge mit einer positiven Performance beendet. In USD bedeutet dies einen Zugewinn von 11,6%, in EUR stehen gar 15,3% zu Buche. Geprägt war das vergangene Jahr von neuen Rekordmarken und gestiegenen &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/was-bringt-das-neue-jahr-fur-den-goldpreis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <strong>Goldpreis </strong>hat 2011 bereits das elfte Jahr in Folge mit einer positiven Performance beendet. In USD bedeutet dies einen <strong>Zugewinn</strong> von 11,6%, in EUR stehen gar 15,3% zu Buche. Geprägt war das vergangene Jahr von neuen Rekordmarken und gestiegenen Preisschwankungen. So notierte der Goldpreis im Jahresverlauf in einer Spanne von rund 600 USD. Thematisch geprägt wurde die Goldpreisentwicklung durch die fortschreitende Finanz- und Staatschuldenkrise und das Ringen der Politik um Lösungen. <span id="more-1153"></span></p>
<p>Auch im kommenden Jahr dürften die <strong>Staatshaushalte </strong>das beherrschende Thema bleiben. Lösungen müssen hier konsequenter und nachhaltiger herbeigeführt werden. Für Italien stehen im ersten Halbjahr 2012 erhebliche Refinanzierungsrunden an. Deutliche Risikoaufschläge wird sich das Land hierbei nicht leisten können, also muss man die Märkte durch Reformen überzeugen. <strong>Flucht- und Reserveanlagen wie Gold</strong> behalten in einem solchen Umfeld der Unsicherheit ihre Attraktivität.</p>
<h2><strong>Belastungsfaktoren für Gold</strong></h2>
<p>Darüber hinaus gilt es als Gold- und Edelmetallanleger zahlreiche weitere Faktoren im Auge zu behalten, welche den Verlauf des Goldpreises nachhaltig beeinflussen können. Ein Risiko ergibt sich aus einem weiteren <strong>Abschwächen der europäischen Gemeinschaftswährung</strong>. Wenn im Gegenzug der USD durch eine Aufwertung profitiert, kann die Nachfrage von Gold als klassische Absicherung gegen einen schwachen Greenback zurückgedrängt werden.</p>
<p>Weiterhin ist auch der <strong>Terminmarkt </strong>ein wichtiger Faktor für die Preisbildung von Gold. Die offenen Positionen dort sind anhaltend hoch und spiegeln den gestiegenen Anteil an spekulativem Kapital wieder. Sollte es hier zu größeren Verkäufen kommen, kann auch der Goldpreis kurzfristig unter Druck geraten.</p>
<h2><strong>Die Chancen für Goldpreissteigerungen überwiegen</strong></h2>
<p>Auf der anderen Seite versprechen im laufenden Jahr auch zahlreiche Entwicklungen Auftrieb für den Goldpreis. Die <strong>Geldpolitik </strong>wird weiterhin expansiv ausgerichtet sein, um ein abflachen der Konjunktur zu verhindern oder die Auswirkungen zumindest abzumildern. Insbesondere asiatische Staaten werden diesbezüglich in 2012 zu weiteren Lockerungen gezwungen sein. Hiermit gewinnt Gold als Inflationsschutz in traditionellen „Gold-Ländern“ wie Indien weiter an Bedeutung. Auch in China besteht immer größerer Bedarf Vermögenswerte abzusichern. <strong>Zinssenkungen </strong>sind hingegen in vielen Industrienationen aufgrund der ohnehin niedrigen Niveaus nur begrenzt möglich. Für die USA und Japan werden keine Veränderungen erwartet. Die EZB könnte jedoch noch weitere Abwärtsschritte einleiten.</p>
<p>Gleichzeitig wächst die Gefahr der Inflation. Kommt es zu <strong>Teuerungsraten </strong>bei niedrigem Zinsniveau rutschen die Realzinsen weiter in den negativen Bereich. Ein solches Umfeld geht historisch betrachtet mit einem steigenden Goldpreis einher.</p>
<p>Auch die<strong> physische Nachfrage</strong> nach Edelmetallen wird 2012 auf einem hohen Niveau verharren. Hier zeigt sich ein klarer Gegenpol zum Terminmarkt. Bereits im vergangenen Jahr waren Preisrückgänge zu beobachten, welche mit anziehender physischer Nachfrage einhergingen.</p>
<p>Weiterer wichtiger Nachfrager nach Gold werden auch in diesem Jahr die <strong>Notenbanken</strong> bleiben. Lange Zeit als Netto-Verkäufer aktiv, greifen die Nationalbanken immer häufiger auf Gold zur Diversifizierung zurück. Gerade unter aufstrebenden Schwellenländern mit hohen Devisenreserven ist Gold eine attraktive Anlage.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Das aktuelle Jahr wird einmal mehr spannend – nicht nur für Goldanleger. Die Chancen stehen allerdings nicht schlecht, dass 2012 erneut mit einem positiven Goldpreisanstieg beendet wird. Dies würde das zwölfte Jahr in Folge Gewinne für Goldkäufer bedeuten. Auf dem aktuellen Niveau können sich daher attraktive <strong>Einstiegschancen </strong>ergeben. Gerade die Marke von 1.600 USD hat sich in den letzten Wochen als sehr robust erwiesen. Allerdings müssen sich Edelmetallinvestoren trotz Gewinnaussichten auf größere <strong>Preisschwankungen </strong>einstellen. Der sichere Hafen gerät hierdurch jedoch nicht in Gefahr.</p>
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		<title>Gold konnte auch 2011 überzeugen</title>
		<link>http://www.ophirum.de/news/gold-konnte-auch-2011-uberzeugen/</link>
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		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 17:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein spannendes wirtschaftliches und politisches Jahr liegt hinter uns. Die Goldpreisentwicklung war geprägt von stärkeren Schwankungen, was die Unsicherheit vieler Marktteilnehmer widerspiegelt. Dennoch scheint auch 2011 einmal mehr positiv für Goldanleger zu enden, womit sich der Trend seit der Jahrtausendwende &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/gold-konnte-auch-2011-uberzeugen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein spannendes wirtschaftliches und politisches Jahr liegt hinter uns. Die <strong>Goldpreisentwicklung </strong>war geprägt von stärkeren Schwankungen, was die Unsicherheit vieler Marktteilnehmer widerspiegelt. Dennoch scheint auch 2011 einmal mehr positiv für Goldanleger zu enden, womit sich der Trend seit der Jahrtausendwende fortsetzt. So wurden 2011 nach den neuen Rekordmarken zwar zwischenzeitlich auch größere Kursverluste beobachtet, insgesamt steht im Jahresverlauf jedoch eine positive Rendite von ca. 13% in USD und rund 16% in EUR zu Buche. Gold erzielt also einmal mehr ein zufriedenstellendes Ergebnis und auch für die Zukunft sind die Weichen für <strong>Preissteigerungen </strong>gestellt.<span id="more-1149"></span></p>
<p><img class="size-full wp-image-1150 alignnone" title="Goldpreisentwicklung in verschiedenen Währungen 2011" src="http://www.ophirum.de/news/wp-content/uploads/2011/12/Tabelle1-Diagramm-2.jpg" alt="Goldpreisentwicklung in verschiedenen Währungen 2011" width="481" height="264" /></p>
<p>Gerade in der ersten Jahreshälfte konnte der Goldpreis in USD deutlich zulegen. In der zweiten Jahreshälfte rückte dann aber immer mehr die europäische Schuldenkrise ins Zentrum des Interesses und die Gemeinschaftswährung wertete gegen das Edelmetall ab. Im Großen und Ganzen dominierten 2011 die gleichen Themen wie bereits im Jahr zuvor. Die <strong>Finanzprobleme </strong>der Länder und <strong>marode Staatshaushalte</strong> standen oben auf der Agenda. Zusätzlich wurde der Goldpreis auch von politischen Unruhen gestützt. Die <strong>Regierungsumbrüche </strong>im Rahmen des arabischen Frühlings verunsicherten die globale Wirtschaft zusätzlich und machten den sicheren Hafen Gold zu einer gefragten Anlage.</p>
<h2><strong>Zinsen bleiben niedrig</strong></h2>
<p>Standen zu Beginn des Jahres noch mögliche <strong>Zinssteigerungen </strong>auf dem Programm, welche als <a href="http://www.ophirum.de/news/der-jahresausblick-fur-2011/">Risiko für einen positiven Goldpreisverlauf</a> angesehen wurden, hat sich dieser Trend bereits wieder umgekehrt. So wurden anfangs in der Tat Zinsanhebungen der Notenbanken durchgeführt, inzwischen befinden sich die Zinsen jedoch wieder auf Talfahrt. Auch die EZB hat unter Ihrem neuen Präsidenten Mario Draghi bereits zweimal an der <strong>Zinsschraube </strong>gedreht und den Leitzins um insgesamt 0,5% auf 1,0% reduziert. Die Angst um ein Abschwächen der Konjunktur ließ den Währungshütern keine andere Wahl. Selbst in China finden inzwischen erste Belebungsmaßnahmen statt, nachdem lange Zeit versucht wurde das rasante Wachstum im Zaum zu halten.</p>
<h2><strong>Rekordjagt beim Goldpreis </strong></h2>
<p>Selbstverständlich hatte das Jahr 2011 auch wieder neue <strong>Rekordmarken </strong>zu bieten. So durchbrach der Goldpreis während des Handelsverlaufs erstmals die Marke von 1.900 US-Dollar. Am 05. September wurde im Londoner Vormittagsfixing der Rekordpreis von 1.896,50 USD je Feinunze erzielt. Nachdem sich die Lage in Europa, insbesondere Griechenlands verschärfte, und gleichzeitig die USA ihre Haushaltsprobleme nicht lösen konnten, trieben Anleger den Kurs von Gold binnen kürzester Zeit auf neue Höchststände und die Marke von 2.000 USD wurde bereits angepeilt. Daraus wurde jedoch nichts. Vielmehr kam es zu einer der deutlichsten Konsolidierungen seit langem. Grund hierfür waren erhöhte <strong>Kapitalanforderungen für den Terminhandel</strong> mit Gold, wodurch zahlreiche Positionen glattgestellt wurden. Dies führte zu Preisrückgängen. Ähnliche Entwicklungen zeigten sich bereits Ende April, als Margenerhöhungen den Silberpreis von seinen Höchstständen bei rund 50 USD um fast ein Drittel nach unten drückten.</p>
<h2><strong>Physisches Gold nachgefragt</strong></h2>
<p>Ein weiterer Trend am Goldmarkt 2011 ging hin zu direkten physischen Engagements. Trotz Preisrückgängen blieb die physische Nachfrage auf sehr hohem Niveau, was auf Verkäufe am Terminmarkt hindeutet. So haben auch einige Investmentstars wie George Soros ihre verbrieften Goldbestände im zurückliegenden Jahr reduziert. Bei diesen Transaktionen stellt sich die Frage, ob es sich um Gewinnmitnahmen handelt oder die institutionellen Investoren dem Trend vieler Privatanleger hin zu physischen Engagements gefolgt sind. Ebenfalls großes <strong>Interesse an physischem Gold</strong> zeigten einmal mehr die Notenbanken. Auch diese traten 2011 wieder als Netto-Käufer auf. Weiterhin besteht gerade von Schwellenländern ein großer Bedarf die angesammelten Devisenreserven weiter zu diversifizieren, um so eine gewisse Unabhängigkeit vom USD zu erlangen.</p>
<p><strong>Fazit: </strong>Goldkäufer sind auch 2011 mit dem Edelmetall gut gefahren. Politische und finanzielle Krisen und Unsicherheit haben die Nachfrage nach Gold gestärkt. Mit einer positiven Rendite von ca. 13% in USD oder rund 16% in EUR hat Gold seine Rolle als Inflations- und Krisenschutz erfüllt und die Zeichen deuten weiter auf ein Anhalten des Positivtrends hin.</p>
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		<title>Mehr Geld gegen die Krise – Gemeinsame Notenbankaktion schürt Inflationsangst</title>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 18:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach langer Zeit stand in den vergangenen sieben Tagen einmal nicht ausschließlich die Politik samt Lösungsversuchen zur europäischen Schuldenkrise im Zentrum des Marktinteresses. Die bedeutendsten Impulse gingen von den weltweiten Notenbanken aus. Vorrangiges Ziel einer gemeinsamen Aktion ist die Bereitstellung &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/mehr-geld-gegen-die-krise-%e2%80%93-gemeinsame-notenbankaktion-schurt-inflationsangst/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach langer Zeit stand in den vergangenen sieben Tagen einmal nicht ausschließlich die Politik samt Lösungsversuchen zur europäischen Schuldenkrise im Zentrum des Marktinteresses. Die bedeutendsten Impulse gingen von den <strong>weltweiten Notenbanken</strong> aus.</p>
<p>Vorrangiges Ziel einer gemeinsamen Aktion ist die Bereitstellung von USD-Liquidität. Zur <strong>Krisenbekämpfung </strong>haben sich hierfür die Nationalbanken der USA, der Eurozone, Japans, Englands, Kanadas und der Schweiz zusammengetan.<span id="more-1144"></span> Durch die Senkung des Zinssatzes von Dollar-Swaps soll eine verbesserte Versorgung von Banken aus der Eurozone mit der <strong>US-Währung</strong> erzielt werden. Für europäische Kreditinstitute wurde es zuletzt immer schwieriger sich US-Dollar zu beschaffen, da kaum mehr europäische Staatsanleihen als Sicherheit akzeptiert wurden. In der Folge zog der Goldpreis innerhalb kurzer Zeit deutlich nach oben, da diese Maßnahme einer weiteren deutlichen Geldmengenausweitung gleichkommt.</p>
<p>Auch in China ist eine <strong>Abkehr von der restriktiven Geldpolitik</strong> erkennbar. Das Reich der Mitte hat beinahe zeitgleich mit der konzertierten Notenbankaktion zur US-Dollar Liquidität die Mindesteinlageanforderungen für die eigenen Banken reduziert. Nachdem diese seit rund drei Jahren kontinuierlich nach oben gesetzt worden waren, wächst durch das neue Verhalten die Sorge um ein abflachen der chinesischen Konjunktur, welche lange als Motor der Weltwirtschaft in der aktuellen Krise galt. Zudem erleichtert es die einheimische Kapitalaufnahme und auch in China könnten <strong>Inflationstendenzen </strong>wieder Oberhand gewinnen.</p>
<p>Für den Euroraum steht am Donnerstag dieser Woche mit der EZB-Notenbanksitzung eine weitere <strong>Zinsentscheidung </strong>an. Eine erneute Senkung um 0,25% auf 1,00% würde für die Märkte keine große Überraschung darstellen und so liegt größere Spannung auf dem Kommentar vom noch jungen EZB-Präsidenten Draghi zum weiteren Vorgehen der Notenbank.</p>
<h2><strong>Haben Merkel und Sarkozy die Lösung?</strong></h2>
<p>Dennoch verlieren natürlich die wiederkehrenden EU-Gipfel durch die zahlreichen Einflüsse der Notenbanken nicht vollends an Bedeutung. Der nächste Termin ist für den 8. und 9. Dezember angesetzt. Hier wird die Vorstellung eines umfassenden Lösungsansatzes erwartet, welchen Angela Merkel und Nicolas Sarkozy in den letzten Tagen ausgearbeitet haben. Wichtigster Aspekt ist das Vorantreiben zur <strong>Entwicklung einer europäischen Wirtschaftsregierung</strong>. Hier werden von Beobachtern große Sprünge erwartet, was jedoch auch wieder die Gefahr von großen Enttäuschungen weckt, wie bereits häufiger auf EU-Gipfeln erlebt.</p>
<p>Öl ins Feuer gegossen haben auch wieder einmal die <strong>Ratingagenturen</strong>, diesmal allen voran Standard &amp; Poor’s. Dort sieht man inzwischen auch die Bonität möglicher Retter des Euro in Gefahr. S&amp;P kündigte an die Bonität aller Eurozonenmitglieder prüfen zu wollen und setzte zugleich den Ausblick für Deutschland und 14 weitere Nationen auf negativ. Dies bedeutet, dass innerhalb der nächsten 90 Tage eine <strong>Herabstufung </strong>folgen kann.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Sollte es tatsächlich zu einer Herabstufung von vermeintlich soliden Eurostaaten kommen, bedeutet dies einen weiteren Tiefpunkt in der Krise. Dann könnten auch auf Deutschland &amp; Co. Finanzierungsschwierigkeiten zukommen, welche mit höheren Renditen zu bezahlen wären. In der Folge müsste die Notenbank ihre bereits massiven Markteingriffe intensivieren – die <strong>Notenpresse </strong>bliebe der letzte Ausweg. <strong>Gold </strong>ist und bleibt in Zeiten der Unsicherheit erste Wahl. Deutlich wird dies einmal mehr an der hohen Nachfrage privater Investoren, wie auch in den Bestandsdaten des SPDR Gold Shares, dem größten Indexfonds auf Gold abzulesen ist. Dessen Bestände stehen inzwischen unmittelbar vor Erreichen der alten Höchstmarken aus dem Juni 2010.</p>
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		<title>Inflation als einziger Ausweg aus der Schuldenkrise?</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 11:30:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Allzeithoch]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Terminmärkte]]></category>

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		<description><![CDATA[Gold ist und bleibt gefragtes Anlagemetall. Auch wenn sich der Goldmarkt aktuell weiterhin in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung befindet und die Preise augenblicklich wieder nachgeben, greifen gerade Privatanleger und langfristig ausgerichtete Investoren zum gelben Edelmetall. Vor allem physische Investments werden &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/inflation-als-einziger-ausweg-aus-der-schuldenkrise/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gold ist und bleibt <strong>gefragtes Anlagemetall</strong>. Auch wenn sich der Goldmarkt aktuell weiterhin in einer sehr breiten Seitwärtsbewegung befindet und die Preise augenblicklich wieder nachgeben, greifen gerade Privatanleger und langfristig ausgerichtete Investoren zum gelben Edelmetall. Vor allem <strong>physische Investments</strong> werden bevorzugt.</p>
<p>Deutlich wird dies an den Beständen der Gold-ETFs, welche in den letzten Wochen kontinuierlich aufgebaut wurden und sich den bisherigen <strong>Rekordmarken </strong>annähern. Das hohe Niveau ist umso bemerkenswerter wenn man berücksichtigt, dass Ron Paul, ein bekennender Goldanleger, sich im dritten Quartal von rund 33% seiner Anteile am größten Gold ETF, dem SPDR Gold, getrennt hat. Der Verkauf belief sich immerhin auf einen Umfang von rund 2 Mrd. USD. Die Verkäufe von Paulson fallen jedoch vornehmlich in die Phase der Rekordnotierungen bei 1.900 USD je Feinunze.<span id="more-1138"></span> Da Paulson lediglich einen Teilbestand von einem Drittel verkauft hat, zeigt, dass er weiterhin vom gelben Edelmetall überzeugt ist. Bei Rekordkursen erste Gewinne mitzunehmen ist sicherlich keine schlechte Strategie. So bietet sich bei Kursrückgängen &#8211; wie jetzt erlebt &#8211; die erneute <strong>Chance des Einstiegs</strong>.</p>
<p>Auch die <strong>Notenbanken </strong>halten an Ihrer neuerlichen Einstellung zu Gold fest und sind weiterhin auf der Käuferseite vertreten. Laut dem aktuellen Bericht des World Gold Council wurden im 3. Quartal etwa 150 Tonnen Gold von Zentralbanken nachgefragt. Eindeckungen fanden hier insbesondere auf reduziertem Preisniveau statt und wurden angeführt von Zentralbanken aus Schwellenländern. Diese nutzen Gold zur Diversifizierung ihrer umfangreichen <strong>Währungsreserven</strong>. Dass sich der Goldpreis trotz starker physischer Nachfrage dennoch mit Kursgewinnen schwer tut, liegt im erneuten Verkaufsdruck vom Terminmarkt, also dem Handel mit Derivaten auf Gold, begründet.</p>
<h2><strong>Schuldenberge in Europa und den USA</strong></h2>
<p>Da die <strong>Staatsschulden </strong>das dominante Thema bleiben, ist das fundamentale Umfeld für Gold weiterhin positiv. Die Krise in Europa hat trotz neu gebildeter Regierungen in Griechenland und Italien weiter Bestand. Dies zeigen ganz klar die gestiegenen Risikoaufschläge von Staatsanleihen. Hiervon ist inzwischen auch Spanien deutlich betroffen. Die Interventionen der EZB, welche in der vergangenen Woche wieder Anleihekäufe in Höhe von 8 Mrd. Euro vorgenommen hat, können hier nur leichte Milderung verschaffen. Die kommenden Maßnahmen werden daher mit Spannung erwartet. Hierunter fallen auch neue Vorschläge für <strong>Eurobonds</strong>, also gemeinschaftliche Schuldtitel. Am Mittwoch dieser Woche werden hier weitere Ausarbeitungen zur Umsetzung vorgelegt. Von einer solchen Lösung profitieren insbesondere die schwachen Eurostaaten mit hohen <strong>Zinslasten</strong>. De facto handelt es sich also um eine Quersubvention.</p>
<p>Allerdings sind neben Europa auch die USA weiter tief in der Staatsschuldenkrise verstrickt. Dies ist zwar in den letzten Wochen etwas in Vergessenheit geraten, könnte nun aber wieder an Aktualität und Brisanz gewinnen. Ziel war es in den kommenden zehn Jahren Haushaltseinsparungen von 1,2 Bill. USD umzusetzen. Hierfür wurde eine zwölfköpfige Kommission aus beiden politischen Lagern berufen, um Lösungen auszuarbeiten. Diese ist jedoch aufgrund parteipolitischer Querelen gescheitert. Nun drohen ab Januar 2013 automatisierte <strong>Zwangskürzungen </strong>für die größte Wirtschaftsnation der Welt. Sicherlich keine Idealbedingungen um die Rezession zu besiegen.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Europa und die USA schieben sich im Augenblick abwechselnd den „Schwarzen Peter“ zu. Auch wenn derzeit die Euro-Schulden die Finanzmärkte beherrschen und hierdurch die <strong>Gemeinschaftswährung massiv belastet</strong> wird, kann sich diese Situation sehr schnell wandeln. Dann würde der USD wieder an Wert verlieren und Gold, als klassische Absicherung gegen einen Verfall des Greenbacks, könnte profitieren.</p>
<p>Zudem besteht weiterhin mittel- bis langfristig <strong>Inflationsgefahr durch Niedrigzinspolitik und Anleihekäufe</strong> der Notenbanken. Das Gelddrucken soll die Wirtschaft beflügeln, allerdings wächst die Gefahr, dass bei einer Erholung die Überschüsse nicht entschieden genug abgezogen werden. In diesem Fall entstehen zwangsläufig Preissteigerungen. Die Unsicherheiten sind offensichtlich weiterhin groß und dürften zu anhaltendem <strong>Interesse an Edelmetallen</strong>, gerade auf dem derzeit reduzierten Kursniveau, führen.</p>
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		<title>Sparen statt „La Dolce Vita“: Italien treibt Goldpreis</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 18:01:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Allzeithoch]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Goldpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirtschaftsmeldungen von Bedeutung sind im Augenblick Mangelware. Der Fokus liegt also weiterhin auf der Politik. Sparen bleibt die oberste Devise und der Ton gegenüber Schuldensündern verschärft sich. Angela Merkel scheint hierbei die Führungsrolle an sich zu reißen und punktet mit &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/sparen-statt-%e2%80%9ela-dolce-vita%e2%80%9c-italien-treibt-goldpreis/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirtschaftsmeldungen von Bedeutung sind im Augenblick Mangelware. Der Fokus liegt also weiterhin auf der Politik. <strong>Sparen </strong>bleibt die oberste Devise und der Ton gegenüber Schuldensündern verschärft sich. Angela Merkel scheint hierbei die Führungsrolle an sich zu reißen und punktet mit konsequentem Durchgreifen. Der <strong>Goldpreis </strong>kann durch die politischen Turbulenzen weiter Fahrt aufnehmen und erreicht mit 1.782 USD (P.M.-Fixing am 07.11.2011) den höchsten Stand seit sechs Wochen.</p>
<p>Die Beruhigung nach den getroffenen Beschlüssen zur <strong>Euro-Rettung </strong>war entsprechend nur von kurzer Dauer. Die erneute Unruhe kam auf, als der noch amtierende griechische Ministerpräsident Papandreou sein Volk über die geplanten Sparmaßnahmen und die nötige Reformpolitik entscheiden lassen wollte. Und so nahm das Chaos seinen Lauf.<span id="more-1135"></span> Angela Merkel und Nicolas Sarkozy sahen sich durch diese Ankündigung vor den Kopf gestoßen, nachdem beide das zähe Ringen um weitere Maßnahmen für Griechenland abgeschlossen hatten. Nach intensiven Gesprächen wurde das angekündigte Referendum dann wieder abgesagt. Der <strong>Vertrauensverlust </strong>riss die Regierung in eine tiefe Krise und führte zur Forderung einer Übergangsregierung und baldigen Neuwahlen. Diese wird nicht mehr von Papandreou angeführt werden, soviel scheint sicher. Alles andere liegt indes noch in dichtem Nebel.</p>
<h2><strong>Griechische Übergangsregierung als letzte Option</strong></h2>
<p>Voraussichtlich wird die Übergangsregierung angeführt von Papademos. Der ehemalige Zentralbanker war von 1994 – 2002 Vorsitzender der griechischen Notenbank und damit maßgeblich an den Vorbereitungen zur <strong>Euro-Mitgliedschaft</strong> des Landes beteiligt.</p>
<p>Wichtigste Aufgabe der kommenden <strong>Übergangsregierung </strong>bleibt es, den Ausschluss Griechenlands aus der Gemeinschaftswährung abzuwenden. Da dieser von vielen hochrangigen Regierungsvertretern anderer Eurostaaten inzwischen nicht mehr kategorisch ausgeschlossen wird, steht die Umsetzung der Maßnahmen aus dem Rettungspaket zwar weitgehend alleine, aber dennoch ganz oben auf der Agenda. Die <strong>Reformpolitik </strong>muss gemäß den Anforderungen fortgesetzt werden, ansonsten bleibt nur ein Verlassen der Eurozone.</p>
<h2><strong>Schuldenkrise greift auf Italien über</strong></h2>
<p>Die Märkte aber wenden sich trotz der unklaren Lage in Griechenland schon dem nächsten Kandidaten zu. <strong>Italien </strong>scheint ebenfalls das Vertrauen verspielt zu haben, was auch die deutlich angestiegenen <strong>Risikoaufschläge der Staatsanleihen</strong> zeigen. Da der geschätzte Refinanzierungsbedarf des Landes in den kommenden zwölf Monaten bei rund 300 Mrd. Euro liegt, könnten durch die gestiegenen Zinsausgaben weitere Schwierigkeiten auf „Bella Italia“ zukommen.</p>
<p>Auch von der Zinsfront bekommt der Goldpreis Unterstützung. Eigentlich wurden von der EZB augenblicklich keine <strong>Zinsschritte </strong>erwartet. Doch dann überraschte der neue italienische <strong>EZB Präsident Draghi </strong>alle, indem er als eine der ersten Amtshandlungen den Leitzins der Euro-Region um 0,25% auf nunmehr 1,25% senkte. Begründet wurde die Maßnahme mit den eingetrübten Konjunkturaussichten und hoher Unsicherheit, welche in möglichen Abwärtsrisiken zum Ausdruck kommen. Eine Einstellung, welche die EZB bereits in den Vormonaten hatte verlauten lassen, weshalb vorerst konstante Zinsen erwartet wurden, gerade unter dem Aspekt der anhaltend hohen Preissteigerungen von ca. 3%. Weiterhin schürt auch die Lage Italiens die Erwartung weiterer Anleihekäufe durch die EZB, um den Markt zu stabilisieren. Das hierdurch generierte Geldmengenwachstum gießt weiteres <strong>Öl ins inflationäre Feuer</strong>.</p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Fazit:</strong></span> Die vergangenen zwei Wochen haben verdeutlicht, dass die bisherigen Lösungsansätze für Europas Schuldenkrise nicht nachhaltig sind. Die <strong>Regierungen wackeln</strong> und so ergibt sich zusätzliche Unsicherheit für eine konsequente Reformpolitik. Gold wird erneut als sicherer Hafen gesucht, um den Querelen der Politik zu entfliehen. Darüber hinaus spielt auch das Umfeld <strong>negativer Realzinsen</strong> für das Edelmetall. Solange die Renditen sicherer Zinsanlagen von der Inflation übertroffen werden, fehlt es an Alternativen zur Geldanlage. Der Zinsschritt der EZB und die beschlossene Nullzinspolitik der USA bis Mitte 2013 sollten hieran so schnell nichts ändern. Der Test von 1.800 USD je Feinunze könnte in den nächsten Tagen anstehen. Bei schnellem Durchbrechen der Marke ist dann auch der Weg zu alten <strong>Höchstständen </strong>offen.</p>
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		<title>Die Entwicklung der Edelmetalle im Oktober 2011</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 15:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Monatsrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Allzeithoch]]></category>
		<category><![CDATA[Gold]]></category>
		<category><![CDATA[Konjunktur]]></category>
		<category><![CDATA[Palladium]]></category>
		<category><![CDATA[Platin]]></category>
		<category><![CDATA[Silber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein gegenüber dem Vormonat komplett verändertes Bild zeigt sich hinsichtlich der Performance der Edelmetalle im Oktober. Während im September sowohl für Gold und Silber als auch für Platin und Palladium die negative Rendite durchweg im zweistelligen Bereich lag, ist der &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/die-entwicklung-der-edelmetalle-im-oktober-2011/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.ophirum.de/news/die-entwicklung-der-edelmetalle-im-oktober-2011/"><img class="alignright size-full wp-image-1129" title="Performance Gold, Silber, Platin und Palladium im Oktober 2011" src="http://www.ophirum.de/news/wp-content/uploads/2011/11/Performance-Gold-Silber-Platin-und-Palladium-im-Oktober-2011.jpg" alt="Performance Gold, Silber, Platin und Palladium im Oktober 2011" width="572" height="368" /></a></p>
<p><span id="more-1128"></span>Ein gegenüber dem <a href="../die-entwicklung-der-edelmetalle-im-september-2011/">Vormonat</a> komplett verändertes Bild zeigt sich hinsichtlich der Performance <strong>der Edelmetalle</strong> im Oktober. Während im September sowohl für Gold und Silber als auch für Platin und Palladium die negative Rendite durchweg im zweistelligen Bereich lag, ist der Oktober von deutlichen Erholungstendenzen geprägt.</p>
<p>Für den <strong>Goldpreis</strong> geht es beachtliche 6,30% nach oben. Im Vergleich zu den weiteren Vertretern des Edelmetallsektors bedeutet dies indes nur den dritten Rang. Die Marke von 1.700 USD je Feinunze ist jedoch wieder nach oben durchbrochen.</p>
<p><strong>Silber</strong>, wie schon so oft beobachtet, zeigt auch im Oktober die höchste Schwankungsbreite. Eine Rendite von 12,45% steht hier zu Buche. Da das Metall im Vormonat auch der größte Verlierer war, fällt die Erholung hier am stärksten aus.</p>
<p><strong>Platin und Palladium</strong> liegen beinahe gleich auf und zeigen eine ähnliche Performance wie Gold. Rang 2 geht im Oktober an Palladium mit Zugewinnen von 6,35%. Am schwächsten, aber mit 6,29% dennoch beachtlich, geht Platin aus dem vergangenen Monat.</p>
<p>Im bisherigen Jahresverlauf notieren die beiden traditionellen Anlagemetalle <strong>Gold und Silber</strong> im positiven Bereich. Die Goldrendite beträgt 22,11%, gefolgt von Silber mit 12,78%. <strong>Negative Konjunkturerwartungen</strong> machen es den stark von der Industrie abhängigen Weißmetallen <strong>Platin und Palladium </strong>hingegen schwer. Zwar konnte der vergangene Monat die Verluste im laufenden Jahr wieder etwas dämpfen, nichtsdestotrotz verliert Platin 2011 um -7,22% an Wert, Palladium muss sogar -17,45% einbüßen.</p>
<p>Die unsichere politische und finanzielle Situation in Europa dürfte diese Tendenz in den kommenden Wochen verstärken. Unsichere Anleger werden weiter nach Gold und Silber greifen, während schwache Konjunkturentwicklungen den Bedarf an Platin und Palladium drosseln. Wann es für <strong>Gold</strong> zu einem Angriff auf die alten <strong>Höchststände</strong> reicht, bleibt offen. Wie schnell neue Allzeithochs erreicht werden, hat man jedoch in der Vergangenheit häufig genug beobachtet.</p>
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		<title>Schuldenkrise in Europa: Den richtigen Hebel umlegen</title>
		<link>http://www.ophirum.de/news/schuldenkrise-in-europa-den-richtigen-hebel-umlegen/</link>
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		<pubDate>Tue, 25 Oct 2011 16:46:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Karsten Böhl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Goldbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Euro-Krise]]></category>
		<category><![CDATA[Geldpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Staatsverschuldung]]></category>
		<category><![CDATA[Wechselkurs]]></category>

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		<description><![CDATA[Der EU-Gipfel vom Wochenende verlief ergebnislos. Die europäischen Staats- und Regierungschefs konnten keine nachhaltigen Ergebnisse zu den Themen Unterstützung für Griechenland, Ausweitung des Rettungsschirmes oder Maßnahmen zur weiteren Haushaltskonsolidierung verabschieden. Eine abschließende Lösung steht damit weiter aus, wird jedoch von &#8230; <a href="http://www.ophirum.de/news/schuldenkrise-in-europa-den-richtigen-hebel-umlegen/">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der<strong> EU-Gipfel vom Wochenende</strong> verlief ergebnislos. Die europäischen Staats- und Regierungschefs konnten keine nachhaltigen Ergebnisse zu den Themen Unterstützung für Griechenland, Ausweitung des Rettungsschirmes oder Maßnahmen zur weiteren Haushaltskonsolidierung verabschieden. Eine abschließende Lösung steht damit weiter aus, wird jedoch von den Märkten für den morgigen Mittwoch erwartet. Dies muss man zumindest aus der Rallye deuten, welche derzeit an den Aktienmärkten zu beobachten ist. Der deutsche Leitindex DAX hat wieder die Marke von 6.000 Punkten erreicht. Die Märkte scheinen eine Lösung vorweg zu nehmen. Sollte der Knoten platzen, möchte jeder von Beginn an bei einer möglichen <strong>Kursexplosion </strong>dabei sein. Eine nicht ungefährliche Strategie.<strong><strong><span id="more-1121"></span></strong></strong></p>
<h2><strong>Viele Probleme…</strong></h2>
<p>Umso erstaunlicher: Das Ganze vollzieht sich in einer Phase ausufernder Probleme. Die griechische <strong>Haushaltskonsolidierung </strong>ist offensichtlich vor allem auf kurze Sicht noch weit von den geforderten Zielen entfernt. Dies zumindest offenbarte der <a href="http://www.ophirum.de/news/mit-salamitaktik-zum-staatsbankrott/" target="_self">Bericht der Troika</a>, also des Gremiums von IWF, EU und EZB, welcher am 23. Oktober im Vorfeld des EU-Treffens vorgelegt wurde. Hieraus ergibt sich eine weitere <strong>Finanzierungslücke</strong>, auch wenn die Einhaltung der Sparziele für das kommende Jahr realistisch erscheinen.</p>
<p>Auch Italien muss weiter sparen. Das haben Angela Merkel und Nicolas Sarkozy gegenüber dem italienischen Ministerpräsidenten Silvio Berlusconi am vergangenen Wochenende in aller Deutlichkeit zum Ausdruck gebracht. Geläutert versprach dieser Anpassungen am Pensionssystem, welche gestern in einer ersten Verhandlung über die Anhebung des Rentenalters scheiterten. Hierin zeigt sich das <strong>Risiko Italiens</strong>. Die unsicheren Regierungsverhältnisse erschweren ein Krisenmanagement in der drittgrößten europäischen Volkswirtschaft. Sollte die Krise überschwappen, dürfte der <strong>Rettungsschirm</strong> in der derzeitigen Form an seine Grenzen stoßen.</p>
<h2><strong>…(k)eine Lösung</strong></h2>
<p>Für die verantwortlichen Politiker scheint die Lösung der Probleme im <strong>Hebel </strong>zu liegen. Um die Summen des Rettungsschirmes im Zweifel nicht drastisch zu erhöhen, soll jetzt auf eine Teilabsicherung zurückgegriffen werden. Hierbei würden Garantien nur für einen Teilbetrag gefährdeter Staatsanleihen übernommen werden. So kann mit geringem Kapitaleinsatz ein großes Volumen bewegt werden. Auf den ersten Blick erinnert diese Strategie an den Derivatehandel! Ob dies eine dauerhafte Lösung darstellt bleibt offen.</p>
<p>Trotz der genannten <strong>Unsicherheiten </strong>scheinen die Märkte eine Lösung vorweg zu nehmen. Die Hoffnung ruht auf dem nächsten Treffen am Mittwoch. Sollte der Knoten platzen, möchte jeder von Beginn an bei einer möglichen Kursexplosion an den Aktienmärkten dabei sein. Eine nicht ungefährliche Strategie – sollte keine klare Lösung hervorgebracht werden, birgt dieses Verhalten ein enormes <strong>Enttäuschungspotenzial</strong>. All die Euphorie könnte wieder umschlagen und den Aktienmärkten große Verluste bescheren. <strong>Sichere Häfen</strong> daher im Vorfeld gänzlich zu vernachlässigen scheint unangebracht.</p>
<p>Das der <strong>Schuldenschnitt </strong>kommt ist sicher. Die Frage nach dem Umfang bleibt. Um ein Ausufern auf den privaten Sektor zu unterbinden, müssen zudem die Banken gerüstet sein. Für die <strong>benötigte Stabilisierung</strong> sollen Kreditinstitute mit zusätzlichem Kapital ausgestattet werden.</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Wie auch immer das Treffen am Mittwoch ausgeht, die oberste Devise lautet weiterhin <strong>Sparen</strong>. Gleichzeitig darf hierdurch das Wirtschaftswachstum nicht belastet werden, da andernfalls weitere <strong>Haushaltslöcher </strong>aufgerissen werden. Zudem könnte sich der Druck auf die EZB erhöhen die <strong>Geldpolitik </strong>weiter zu lockern. Es ist also ein schmaler Grat, auf dem sich die europäische Finanzpolitik derzeit bewegt. Konkrete Entscheidungen werden kurzfristig vor allem den <strong>Wechselkurs </strong>beeinflussen. Für europäische Goldanleger ein nicht unerheblicher Einflussfaktor auf die Wertentwicklung. Eine Dollar Stärke bremst zwar oftmals den Goldpreisanstieg, über den Wechselkurs werden indes in einem solchen Fall Euro-Gewinne eingefahren. Solange die Schulden Europas das Marktgeschehen bestimmen, wird der <strong>sichere Hafen Gold </strong>jedoch gefragt bleiben.</p>
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