- Neues Rekordhoch: Der Goldpreis hat erstmals die psychologisch wichtige Marke von
5.000 US-Dollar pro Feinunze überschritten.
- Wachstumspotenzial bleibt: Trotz des rasanten Anstiegs besteht weiteres Aufwärtspotenzial.
FRANKFURT AM MAIN, 27.01.2026 – Der Goldmarkt schreibt Geschichte. Erstmals hat der Preis für eine Feinunze Gold die Grenze von 5.000 US-Dollar durchbrochen. Was vor wenigen Jahren noch als utopisches Szenario galt, ist in einem Umfeld aus struktureller Inflation und globaler Unsicherheit nun Realität geworden. Damit festigt das Edelmetall seinen Status als sicherer Hafen in den Portfolios privater und institutioneller Anleger. „Wir erleben mit diesem historischen Meilenstein am Edelmetallmarkt gerade eine Neubewertung von Sicherheit. Gold bei 5.000 Dollar spiegelt nicht nur den Vertrauensverlust in ungedeckte Währungen wider, sondern ist auch die Antwort auf eine neue geoökonomische Weltordnung“, erklärt Önder Çiftçi, CEO der OPHIRUM GROUP.
Trotz des kräftigen Kursanstiegs der vergangenen Jahre deuten die Fundamentaldaten darauf hin, dass der Goldpreis nun immer noch Luft nach oben haben könnte. So zeigt etwa der Vergleich zu anderen Assetklassen und unter Berücksichtigung der Geldmengenausweitung des vergangenen Jahrzehnts, das Gold inflationsbereinigt nicht zwangsläufig bereits an seinem absoluten Zenit angekommen sein muss. Dabei ist die Dynamik beeindruckend. Wenn die institutionellen Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs weiter so anhalten, könnten wir schneller über weitere Hochs sprechen, deren Niveaus vielen Marktteilnehmern noch unrealistisch erscheinen mögen“, so Önder Çiftçi weiter.
Der in den vergangenen Monaten schwächelnde Dollar hat Gold zusätzlich beflügelt. Grund ist, dass Gold rund um den Globus fast ausschließlich in Dollar gehandelt wird. Wertet die US-Währung ab, gewinnt Gold für Anlegerinnen und Anleger aus dem Nicht-Dollar-Raum also an Attraktivität. Und: „Da die erratische Geo- und Zollpolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump womöglich noch eine Weile anhalten und darüber hinaus der Leitzins in den USA weiter sinken könnte, spricht aktuell nicht allzu viel für einen aufwertenden Dollar“, erklärt Önder Çiftçi.
Zentralbanken und Realzinsen als Kurstreiber
Der Sprung über die 5.000er-Marke ist auch das Ergebnis einer Mischung aus hoher Staatsverschuldung und der Flucht in Sachwerte. Insbesondere die Notenbanken der Schwellenländer haben ihre Goldreserven zuletzt massiv aufgestockt, um die Abhängigkeit vom US-Dollar zu reduzieren.
Trotz des kräftigen Kursanstiegs der vergangenen Jahre deuten die Fundamentaldaten darauf hin, dass der Goldpreis nun immer noch Luft nach oben haben könnte. So zeigt etwa der Vergleich zu anderen Assetklassen und unter Berücksichtigung der Geldmengenausweitung des vergangenen Jahrzehnts, das Gold inflationsbereinigt nicht zwangsläufig bereits an seinem absoluten Zenit angekommen sein muss. Dabei ist die Dynamik beeindruckend. Wenn die institutionellen Zuflüsse in physisch hinterlegte ETFs weiter so anhalten, könnten wir schneller über weitere Hochs sprechen, deren Niveaus vielen Marktteilnehmern noch unrealistisch erscheinen mögen“, so Önder Çiftçi weiter.
Der in den vergangenen Monaten schwächelnde Dollar hat Gold zusätzlich beflügelt. Grund ist, dass Gold rund um den Globus fast ausschließlich in Dollar gehandelt wird. Wertet die US-Währung ab, gewinnt Gold für Anlegerinnen und Anleger aus dem Nicht-Dollar-Raum also an Attraktivität. Und: „Da die erratische Geo- und Zollpolitik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump womöglich noch eine Weile anhalten und darüber hinaus der Leitzins in den USA weiter sinken könnte, spricht aktuell nicht allzu viel für einen aufwertenden Dollar“, erklärt Önder Çiftçi.
Risikomanagement: Die Gefahr von Rücksetzern
Eine technische Korrektur sollte aber dennoch nicht ausgeschlossen werden, die im Übrigen laut Çiftçi nach einem derartigen Kursfeuerwerk sogar gesund für eine langfristige Trendbestätigung wäre. „Ein Rücksetzer in den Bereich von 4.500 Dollar würde viele spekulative Positionen bereinigen“, erklärt der Goldexperte. Er warnt aber auch: „Anlegerinnen und Anleger sollten jetzt nicht der FOMO – der Angst, etwas zu verpassen – erliegen. Eine Konsolidierung ist überfällig. Wer jetzt neu einsteigt, sollte dies mit einem langen Zeithorizont tun und kurzfristige Volatilität einkalkulieren“, so Önder Çiftçi weiter.
Als CEO des größten Edelmetallfilialisten sieht er noch eine zusätzliche Herausforderung: „Für den physischen Handel bedeutet der neue Kursrekord, dass Aufgelder für Barren und Münzen aufgrund der hohen
Nachfrage auf erhöhtem Niveau bleiben, während die Verfügbarkeit bei kleineren Stückelungen zunehmend unter Druck gerät.“